2015

Bericht und Fotos von Frederic Biermann

https://www.laeuftdoch.de/wettkaempfe/verschiedenes/freundschaftslauf-bergischer-wupperlauf-2015.html

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Bericht von Verena Liebers

http://www.vigli.de/index.php/sport/anderegipfel/74-sport/230-das-jahr-gewuppt

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Video und Fotos von Thomas Kühnen

 

Fotos:   https://www.facebook.com/thomas.kuehnen/media_set?set=a.1144982038847054.1073741988.100000058059568&type=3

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Bericht und Fortos von Jörg Klingenberg

https://www.facebook.com/pages/Stadt-Bochum-Team/390336774363671

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Bericht und Fotos von Anna Plattner

Fotos:   https://www.facebook.com/anna.plattner.5/media_set?set=a.1248882221805374.1073741847.100000508237708&type=3

Bericht:

Hier der Bericht zum gestrigen Bergischen Wupperlauf. „smile“-Emoticon
Ich war da um die Marathonstrecke mit dem MTB abzufahren, mit kleinem Erste-Hilfe Täschchen im Rucksack und viel guter Laune.
Los ging es um 10 Uhr am Schwimmbad Cronenberg, es ging erst Bergab duch ein Waldstück, dann ein erster Anstieg…da wurde mir mächtig Warm und ich habe die Jacke asgezogen, die ich noch an hatte und sie in den Rucksack gestopft. Und dann…war die Gruppe weg….
Nach einigem hin und her beschlossen ein anderer Mountainbiker und ich die Gruppe bei der 2. Verpflegungsstelle bei km 17 Abzufangen, und da fuhren wir dann hin. Dort eingetroffen standen dort schon die 25km läufer bereit und auch die Marathonis ließen nicht lange auf sich warten. Viele bekannte Gesichter gesehen und viele gegrüßt. War echt herrlich.
Mit Essen gestärkt ging es nun mit der Gruppe zusammen zum nächsten Abschnitt, den ich auch schon vom Wupperbergemarathon kannte. Da habe ich mich schon ewig drauf gefreut die Strecke wiederzusehen. Ich fuhr hinten bei der Mittleren Gruppe dran…bis…na ja, bis es einen richtig steilen Hang hochging wo ich mein Bike nur dank der hilfe eines anderen Läufers (wir haben es uns an einer stelle immer ein stück weitergereicht) anständig hochgetragen bekam (danke „grin“-Emoticon ). Da war die Gruppe leider weggelaufen. Aber das machte nichts, denn schon kurz darauf wurden wir von der Trödeltruppe eingesammelt. Dort blieb ich dann erstmal auch. Es war ein schönes Auf und ab, so wie ich es von der Stecke eben kannte und auch erwartet habe. Landschaftlich genauso schön wie ich es in erinnerung hatte „grin“-Emoticon Nicht ganz so Grün wie im September, aber immer noch wunderschön.
Dann ganz oben angekommen machte ich ein paar Fotos von der tollen aussicht…und landete dadurch komplett hinten. Bei dem nächsten Berg, dem letzten Anstieg vor der nächsten VP war die Gruppe nicht mehr in Sicht, aber noch ein einsamer Läufer der auch den Anschluss verloren hat kam noch hinter mir her. Ich beschloss bei ihm zu bleiben und als die nächste VP in Sichtweite War fuhr ich ein Stück vor um zu sagen das noch jemand fehlt.
Leider war die Gruppe noch weitergelaufen.
Da wir unmöglich aufholen konnten und es auch klar war das der Läufer nicht in der Vorgesehenen Zeit den Lauf schafft…also nicht vor der Dunkelheit…wurde ihm der Abbruch empfohlen, und wir in richtung nächste Bushaltestelle geschickt. Na ja, er versicherte mir das es ihm Gut geht und er unbedingt weitermachen will. Gut….er wirkte mir auch nicht als ob er gleich umkippen würde, also versprach ich ihm ihn zumindest noch bis Müngsten zu bringen, wo die Markierungen anfangen. Da würde er den weg schon finden wenn er da immer noch weiterlaufen will.
So liefen wir richtung Müngsten. Ich stieg immer wieder mal vom Rad ab um ein bisschen nebenherzugehen. Auf dem Rad zu sitzen wurde irgendwann zu anstrengend…haha. Ich hielt auch mehrfach für Landschaftsfotos an und holte dann später wieder auf.
Als die nächste Verpflegungsstelle in Verlaufsicherer Entfernung war, also ca. 1,5km, fuhr ich vor um etwas zu Trinken für meinen Schlussläufer zu sichern. Denn mir war klar, das die anderen da schon sicherlich durch sind und die VP nun abgebaut wird. Zum glück war sie noch da und es wurde noch auf den Nachzügler gewartet.
Eigendlich hatte ich vor hier dann noch der Restgruppe nachzujagen. Noch hätte ich sie einholen können, da die nächsten Kilometer nicht so steil bergauf waren und auf recht gut befestigtem Waldboden.
Doch als ich den Schlussläufer zu dem ersten Pfeil gebracht hatte und er sich ganz sicher war diese letzten 11km auch noch zu schaffen und auch ganz sicher nicht in einen Bus steigen wollte beschloss ich doch dabei zu bleiben.
Klar, ich hatte keinerlei Verpflichtung, ich war ja nicht offiziell das Besenfahhrad, ich habe mich nur selbst dazu ernannt. Ich hätte jeder Zeit vorfahren oder nach Hause fahren können. Aber die Sonne ging schon unter und ich hätte einfach ein schlechtes Gewissen gehabt jemanden alleine in der Dunkelheit im Wald zurrückzulassen, der auch noch Ortsfremd ist also im prinzip von den Preilen abgesehen keine Orientierung hat wo er ist, wärend ich als Wuppertalerin ab Müngsten von überall aus zum Ziel gefunden hätte.
Irgendwann war es auch zu spät für das im Ziel geplante schwimmen im Schwimmbad, so hatte ich dann eh keinen sinnvollen Grund mehr mich abzusätzten. Mein erste Hilfe Täschchen hat sich irgendwann auch noch als Sinnvoll erwiesen, als ich da noch ein paar Fersen mit Pflastern Versorgen musste.
Nun, laufen konnte man das was wir hier taten nicht mehr nennen, wir gingen den Rest des Marathons spazieren. Die steileren abschnitte, sowohl bergauf (weil ich so langsam nicht bergauf fahren konnte ohne umzukippen) als auch bergab (um meine Bremsklötze zu schohnen) ging ich einfach nebenher. Wenn es ein wenig flacher war rollte ich halt mit. Wieviele Kilometer ich dann gegangen bin von dem Marathon…keine ahnung, ist ja auch egal. Ich war da teilweise auch echt erstaunt über die Motivation…ich weil nicht ob ich den Nerv hätte noch weiterzumachen, wenn ich die vorgegebene Zeit um Stunden überschreiten würde….also allein aus Respekt davor konnte ich auch schon nicht ihn da alleine lassen. Na ja, und ich würde mir dann auch sorgen machen ob er heile ankommt. jemanden der auch noch ortsfremd ist alleine im Wald zurrücklassen gehört nicht so zu den dingen die ich mache. Na ja, und irgendwann war es ja auch wirklich Stockdunkel. Aber dann meiner Lampe am Fahrrad war dies kein Problem und wir fanden den Weg.
Irgendwann schlossen wir auch wetten ab wann wir am Ziel sind. Ich schien das bessere Tempogefühl zu haben und habe gewonnen.
Na ja, auch wenn ich irgendwann tatsächlich keine Lust mehr hatte…gute Laune hatte ich bis zum Schluss. Ich meine hey, ich war graußen in der Natur, was will ich mehr? „smile“-Emoticon
Und…irgendwann…so einen km vorm Ziel, da bekam ich den Nachzügler tatsächlich sogar noch ans Laufen. Den letzten Kilometer lief er durch und wurde im Ziel freudig von seiner Mutter erwartet, alle anderen waren natürlich schon weg. Als wir…mit einer Finischzeit vom 9:44h den Marathon am Schwimmbad beendeten. Man war das ein Abenteuer!
Auch wenn es völlig anders lief als ich es mir vorgestellt hatte, ich hatte meinen Spaß und einen schönen Tag. Und da ich mir die Abfahrt von Vronenberg nach Sonnborn auch nicht nehmen ließ standen am Ende des Tages 60km auf meinem Tacho. na ja, gefühlte 10 davon bin ich zu Fuß gewandert *lach*

 

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